Siebtechnik mit Ultraschallsensor
Kläranlage
Papierindusrie
Durchsatz
400 m³/h
Sieb
5 mm Sieblochung
Wenn der Wasserstand die Leistung bestimmt –
Intelligente Siebtechnik mit Ultraschallsensor
Im Jahr 2002 standen wir in unserer Zellstoff- und Papierproduktion vor einer besonderen Herausforderung: Aus den Abwässern sollten vor der weiteren Aufbereitung möglichst viele Papier- und Zellstofffasern zurückgewonnen werden. Gleichzeitig war die verfügbare Aufstellfläche für eine entsprechend groß dimensionierte Siebmaschine stark begrenzt – bei zeitweise sehr hoher Feststoffbelastung.
Gemeinsam mit nrw Anlagentechnik haben wir uns für eine damals wie heute innovative Lösung entschieden.
Der eingesetzte Siebrechen arbeitet mit einem drehzahlgeregelten Getriebemotor. Herzstück des Systems ist ein integrierter Ultraschallsensor, der kontinuierlich den aktuellen Wasserstand im Siebrechen erfasst und so die Drehzahl des Bürstenkreuzes automatisch steuert.
Bei geringer Faserbelastung dreht das Bürstenkreuz langsam oder steht still. Dadurch belegen sich die Öffnungen des Lochsiebblechs gezielt mit Fasern zu – es bildet sich eine natürliche Filterhilfsschicht. Diese ermöglicht eine deutlich feinere Abscheidung als es die eigentliche Sieblochweite vorsieht.
Steigt der Wasserstand infolge höherer Feststoffmengen, erhöht das System automatisch die Drehzahl des Bürstenkreuzes bis zur Nenndrehzahl. So wird auch bei hoher Belastung der erforderliche Durchsatz sichergestellt, während bei niedriger Belastung ein besonders hoher Abscheidegrad erreicht wird.
Das Ergebnis: eine betriebssichere, energieeffiziente Lösung mit minimalem Wartungsaufwand. Neben dieser Anlage betreiben wir an diesem Standort zwei weitere Systeme von nrw Anlagentechnik – ebenfalls seit vielen Jahren zuverlässig und wirtschaftlich im Einsatz.
Philipp Holzberger, Manager Pulp
Sappi Group








